:: SEG - SchnellEinsatzGruppe

SEG - SchnellEinsatzGruppe

Alle kennen den mit Blaulicht und Martinshorn laut tönenden Rettungswagen, der mit hauptamtlichen Einsatzkräften besetzt ist und uns zu jeder Tages- und Nachtzeit bei Notfällen der unterschiedlichsten Art schnell zur Verfügung steht. Hausunfälle, schwere Verkehrsunfälle und Herzinfarkte gehören hier zum täglichen Geschäft der ausgebildeten Retter.

Das Zugunglück von Eschede Was ist aber, wenn es zu besonderen Situationen kommt? Was, wenn das Großschadensereignis oder der Katastrophenfall eintritt oder gar der hauptamtliche Rettungsdienst an manchen Tagen im Jahr überlastet ist?
Vielen ist sicherlich noch der Flugzeugabsturz von Ramstein, das Zugunglück von Eschede oder der Unfall des Tanklastzuges in Herborn in Erinnerung.
Häufig hört man von Bränden in Krankenhäusern , Bombenevakuierungen oder Unfällen mit voll besetzten Omnibussen in den Medien.
SEG-Symbol

Daher wurden seit 1989 flächendeckend Schnelleinsatzgruppen (kurz „SEG") in ganz Deutschland eingerichtet, unterteilt nach Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungseinheit und mit Material bzw. Fahrzeugen ausgestattet.


Das Personal wird von den örtlichen Bereitschaften des DRK gestellt.
Mehrere Bereitschaften des Landkreises schließen sich im Katastrophenfall und bei sehr großen Schadenslagen zu Einsatzeinheiten zusammen, welche in solchen Fällen den Rettungsdienst unterstützen.

Da wir eine Einrichtung des Katastrophenschutzes sind, können wir auch für junge Männer eine Freistellung vom Wehrdienst erwirken, damit sie eine Art Friedensdienst bei uns im Ortsverein absolvieren können.