Sonntag 10. 08. 2008

| Sommerloch im Spendenbeutel |
| von Andreas Strodthoff |
Roland von der Bracke ist ein Freund schlechten Wetters. Rein dienstlich. Denn der Gebietsreferent des DRK Blutspendedienstes weiß: \"Ein schlechter Sommer ist für uns gut.\" In den vergangenen Wochen sei das Wetter dagegen meist so schön gewesen, dass die Vorräte an Blutkonserven bedenklich zusammengeschmolzen seien.
Knapp werde das Blut in jedem Sommer, sagt von der Bracke. Aber diesmal sei es schon \"sehr extrem\" gewesen. Normalerweise seien bei dem für Niedersachsen, S.chsen-Anhalt, Thüringen und Bremen zuständigen Blutspendedienst in Springe bei Hannover rund 9000 Konserven vorrätig. Diese Menge reiche, um den Bedarf von drei Tagen zu decken. Über den Sommer sei der Vorrat jedoch über längere Zeit auf 1500 Konserven zusammengeschmolzen - also nur noch ein halber Tag Puffer, bis irgendwo dringend benötigtes Blut fehlt. \"Noch vor zehn Tagen war es ganz schlimm\", schildert von der Bracke. Mittlerweile habe sich die Lage wieder etwas entspannt. Die Durchschnittsmarke sei jedoch noch immer nicht erreicht; derzeit seien rund 6000 bis 7000 Konserven vorhanden. Zur Entspannung beigetragen haben laut von der Bracke unter anderem Sondertermine und vermehrte Werbung. Und vor allem: das Wetter. Bei Hitze bleiben die Spender weg. Das sei auch außerhalb der Ferien so. Wenn viele Spender im Urlaub seien, verstärke sich der Effekt aber noch. Auf Dauer viel besorgniserregender findet der Profi jedoch, dass bei Blutspenden ein allgemein rückläufiger Trend zu verzeichnen sei. Langjährige Spender fielen irgendwann weg, weil sie die Altersobergrenzen überschreiten. Und junge wüchsen nicht in ausreichender Zahl nach. Bei der Entwicklung künstlichen Blutes habe es aber gerade wieder massive Rückschläge gegeben. Für das Original gebe es also noch keinen Ersatz Die mangelnde Zahl der Erstspender nennt von der Bracke daher \"ein großes Problem\". Gegenzusteuern versuche man etwa mit Aufklärung in Berufsschulen und Gymnasien sowie mit Blutspendeterminen an Orten, an denen sich viele Heranwachsende aufhalten. |
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Montag 04. 08. 2008

| Alles Gute! |
| von Sascha Brockmeyer |
| Unser Helfer André hat seine bezaubernde Sandra geheiratet. Vor der Kirche in Schönemoor bot sich den beiden dann ein ungewöhnliches Bild:
Einige unserer Sanis standen zum Spalier, zwei Rettungswagen und das ehemalige NEF sorgten mit ihrem Blaulicht für die passende Beleuchtung. Liebe Sandra, lieber André, im Namen des DRK Ganderkesee noch einmal alles, alles Gute für eure gemeinsame Zukunft! |
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Donnerstag 31. 07. 2008

| Rotes Kreuz ehrt seine fleißigsten Helfer |
| von Andreas Strodthoff |
| GANDERKESEE. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Ganderkesee hat jetzt seine fleißigsten Sanitäter des Vorjahres geehrt. Nach Auswertung der Helfer-Statistik durch den Koordinator Gerrit Bakenhus landete Sascha Brockmeyer mit 33 abgeleisteten Sanitätsdiensten auf dem ersten Platz. Bakenhus überreichte Brockmeyer einen goldenen Pferde-Pokal - in Anspielung auf die vielen Reitturniere, die der Rotkreuzler mit betreut hatte. Den zweiten Platz belegte Marta Sternberg mit 25 Einsätzen vor Andreas Strodthoff mit 23 besetzten Diensten.
Für die drei fleißigen Freiwilligen gab es je einen Restaurant-Gutschein. Der eigentliche Held jedoch war, wie aus DRK-Kreisen verlautete, der Koordinator der Ganderkeseer. So soll Bakenhus selbst 58 Sanitätsposten geschoben haben - hat sich aber selbst aus den Ehrungen heraus genommen. Quelle: Weser-Kurier [editiert] |
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Dienstag 22. 07. 2008

| Beachvolleyball-Turnier |
| von Andreas Strodthoff |
Polizei, Feuerwehren und Rotkreuzler treten gegeneinander an
GANDERKESEE. Beim ersten Beachvolleyball-Turnier der Ganderkeseer Polizei am Freitag, 1.August, treten ab 16.30 Uhr Teams der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Polizei gegeneinander an. Auf den Sportanlagen des TSV Ganderkesee am Immerweg werden sie um einen Wanderpokal kämpfen. Nicht sportlicher Ehrgeiz, sondern Spaß am gemeinsamen Spiel steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Polizeihauptmeister Martin Klinger erklärt dazu: \"Wir von der Polizei Ganderkesee möchten uns mit den ortsansässigen Feuerwehren und dem Deutschen Roten Kreuz sportlich messen und zur Förderung einer guten Freundschaft und Zusammenarbeit erstmalig den Wanderpokal ausspielen.\" Die Trophäe, die in Zukunft jährlich vergeben werden soll, wird von der Polizei Ganderkesee gestellt. Der Titelverteidiger soll das jeweils folgende Turnier mit einer anderen sportlichen Herausforderung ausrichten. Spielregeln und -plan hängen an der Sportanlage aus. Zuschauer aus den Reihen sind willkommen. Im Anschluss an das Turnier steht ein gemütliches Beisammensein auf dem Programm. Quelle: Weser-Kurier |
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Sonntag 13. 07. 2008

| Mit Qualifikation Arbeit sichern |
| von Andreas Strodthoff |
Die Konjunktur läuft gut, die meisten Arbeitsplätze sind sicher – aber mittelfristig? Der technologische Wandel geht in Riesenschritten weiter. Arbeitskräfte müssen „dran bleiben“.
Ein Förderprogramm der Arbeitsagentur verhilft Florian Finger (Mitte) zur Zusatzqualifikation. Mit im Bild sind Jürgen Vosteen vom DRK (rechts) und Weiterbildungsberater Stephan Clasen von der Oldenburger Arbeitsagentur. Unser Kollegen Florian Finger schaut jetzt optimistisch in seine berufliche Zukunft. Seit April wird er zum Rettungsassistenten fortgebildet. [...] Der heute 26-Jährige gehört zur Zielgruppe, die einen als Beruf anerkannten Abschluss dringend benötigt. Grund: In seinem erlernten Beruf als Maurer fand er keinen Job. Noch während seiner Ausbildung trat er dem ehrenamtlichen Bereitschaftsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bei, bevor er 2003 als Rettungssanitäter im Krankentransport bzw. Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Oldenburg-Land fest eingestellt wurde. Obwohl er zwischenzeitlich Sanitäts- und Rettungshelferlehrgänge absolvierte, wurde sein Arbeitsplatz wegen fehlender Qualifikation als Rettungsassistent zunehmend unsicher. Hier klicken um den ganzen Artikel zu lesen Quelle: NWZ-Online.de, gekürzt |
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Dienstag 24. 06. 2008

| Ganderkeseer Sanitäter halfen in Scheeßel mit |
| von Andreas Strodthoff |
An diesem Wochenende tauschten zwei unserer Kollegen das Idyll der hiesigen Reitplätze gegen dieses überwältigende Panorama:
Die Rotkreuzler Gerrit Bakenhus und Marta Sternberg haben den Sonntag dienstlich beim Hurricane-Festival in Scheeßel verbracht. Mit ihrem Krankenwagen versorgten die Helfer Patienten auf dem Campingplatz und dem Festivalgelände. \"Meist ging es um Alkohol oder Kreislaufprobleme\", so Bakenhus. Der Blick hinter die Kulissen dieser Großveranstaltung war besonders für Gerrit Bakenhus von großem Interesse. Er ist Mitglied der Einsatzleitung beim \"Fasching um den Ring\" und dem Gildefest Wildeshausen und kann solche Erfahrungen in die Planungen der kommenden Jahre einbringen. Quelle: Weser Kurier / DRK Foto: Agentur |
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Sonntag 15. 06. 2008

| DRK-Helfer sorgen für Sicherheit |
| von Andreas Strodthoff |
GANDERKESEE. Dirk Schnelle und André Detken sitzen in ihrem Wohnwagen auf dem Schwimmbadgelände von Ganderkesee und warten auf Kundschaft. Und die lässt nicht lange auf sich warten: Ein kleiner Junge hält sich die linke Hand auf seinen Kopf. \"Ich hatte vor einer Woche eine Platzwunde auf meinem Kopf. Jetzt habe ich Angst, dass sie beim Kopfball wieder aufgeplatzt ist\", erzählt der kleine Patient. Kein Problem für Schnelle und Detken: Sie begutachten die kleine Wunde vor dem Wohnwagen bei Tageslicht, um bessere Sicht zu haben. Es gibt Entwarnung: \"Nichts passiert, das sieht gut aus\", beruhigen die beiden und entlassen ihren Patienten. Schnelle und Detken arbeiten ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beim Schwimmfestival des SVG. Schnelle ist schon seit 16 Jahren dabei, sein Kollege steht ihm seit etwa eineinhalb Jahren zur Seite. Detken absolviert seinen Wehrersatzdienst beim DRK, er muss für sechs Jahre insgesamt 120 Stunden pro Jahr im Einsatz sein. Detken ist gelernter Küchenmonteur, also eigentlich in einem völlig anderen Berufsfeld zu Hause. Der 34-jährige Schnelle ist dagegen vom Fach: Er arbeitet hauptberuflich als Krankenpfleger. Quelle: Weser Kurier Bislang ist alles einigermaßen ruhig geblieben beim Schwimmfestival. \"Es gab nur die üblichen kleinen Sachen. Ein paar Schnittverletzungen und ein paar Kinder mit Kreislaufproblemen\", erklärt Schnelle. Seit 7.30 Uhr sind die beiden heute schon im Einsatz, ihre Schicht endet um 18 Uhr. Ein langer Tag, vor allem, wenn man keine Bezahlung erwarten darf. \"Das ist alles ehrenamtlich\", betont Detken. Zwischendurch knarzt das Funkgerät, dass die beiden auf dem Camping-Tisch in der Mitte des Wohnwagens abgelegt haben. Die beiden stehen in Verbindung mit der Einsatzleitung des DRK Ganderkesee und mit den Helfern der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die auch auf dem Schwimmbadgelände für die Sicherheit der Teilnehmer sorgen. Der Einsatz neigt sich für Schnelle und Detken dem Ende entgegen. \"Jetzt geht es nach Hause, EM gucken\", sagt Detken. Verdient haben sie sich das auf jeden Fall. |
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Donnerstag 29. 05. 2008

| Lebensretter in Warteschleife |
| von Andreas Strodthoff |
Defibrillatoren-Anschaffung wird im Rathaus vorbereitet
Ganderkesee (has). Die 10000 Euro für Defibrillatoren für die Rettung von Menschen mit „Herzkammerflimmern“ liegen noch auf der hohen Kante. „Wir haben einige Angebote der Hersteller eingeholt und wollen noch zusätzliche Informationen über den sinnvollen Einsatz der Geräte sammeln“, berichtet Rainer Heinken, der stellvertretende Leiter des Fachbereichs Soziales im Rathaus. Es sei vorgesehen, den Fachausschuss des Gemeinderats in Kürze vom Stand der Dinge zu unterrichten. Zum weiterlesen bitte klicken >>> |
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Dienstag 20. 05. 2008

| Auf Schultern solch engagierter Helfer stützt sich unsere Arbeit |
| von Andreas Strodthoff |
Aus dem Pfingstdienst des DRK-Sanitäters Sascha Brockmeyer
der Großbrand in Urneburg, Sanitätswache beim vergangenen Heimspiel im Weserstadion, eine volle Woche Gildefest und immer wieder Reitturnier – Wir blicken auf ein stressiges Pfingswochenende zurück. Das Delmenhorster Kreisblatt beschreibt am Beispiel unseres Helfers Sascha Brockmeyer, wie viel persönliches, freiwilliges Engagement hinter unserer Arbeit steckt. Artikel auf dk-online.de Wir danken dem DK für die freundliche Unterstützung! |
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Montag 19. 05. 2008

| Deutscher Hilfsflug nach Myanmar |
| von Andreas Strodthoff |
Heute um 14 30 Uhr ist ein Hilfsflug des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) von Berlin-Schönefeld in Richtung Myanmar gestartet . An Bord: Sechs mobile Trinkwasser-Aufberei-tungsanlagen, die insgesamt 225.000 Liter frisches Wasser täglich produzieren können – ausreichend für 15.000 Menschen. Auch Material für persönliche Hygiene, wie Waschplätze und Toiletten, werden mit der Maschine vom Typ Iljushin 76 via Kalkutta nach Rangun gebracht. Die Ladung hat ein Gewicht von 16 Tonnen. Zum weiterlesen bitte klicken >>> |
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22.09.2010